Vertrieb & Ertragsmanagement • Praxisleitfaden Stand Q4/2026 | 2-Wege-ARI-Standard & RevPAR-Kalkulation
Channel-Manager + Yield ohne 400 € Mindestgebühr
Echtes 2-Wege-ARI-Push-System und automatisierte Ertragsoptimierung für inhabergeführte Hotels, Gasthöfe und Pensionen: Warum teure Mindestgebühren unnötig sind und iCal-Bastellösungen in die Überbuchungsfalle führen.
Autor: Sebastian Hammer (Gründer & Produktarchitektur DACH-Hotellerie, Hotel OS (Betriebsstätte Mannheim)) • Fachprüfung: Hotel OS Fachredaktion Vertrieb & Ertragssteuerung • Aktualisiert: 2026-10-30
Direkt-Antwort: Channel-Manager und Yield-Pricing ohne Mindestgebühr
API-zentrierte Enterprise-PMS werben häufig mit Stückpreisen von 6 € bis 9 € pro Zimmer, verlangen im Vertragswerk jedoch monatliche Sockel- oder Mindestgebühren von 350 € bis 400 € zuzüglich separater Channel-Manager-Kosten (oft 80 € bis 150 €) und Einrichtungsgebühren von 1.500 € bis 4.000 €. Für einen Betrieb mit 10 Zimmern entspricht dies untragbaren Fixkosten von 40,00 € bis 58,00 € pro Zimmer und Monat. Am anderen Ende des Marktes führen reine iCal-Bastellösungen mit 1- bis 2-stündigen Abgleichintervallen regelmäßig zu teuren Doppelbuchungen an frequenzstarken Wochenenden. Die betriebswirtschaftlich optimale Lösung für inhabergeführte Häuser ist ein nativer 2-Wege-ARI-Kanalmanager (Verfügbarkeiten, Raten und Restriktionen in unter 3 Sekunden synchronisiert) mit integrierter stufenbasierter Yield-Steuerung. Bei Hotel OS zahlen Betriebe exakt 7,50 € pro Zimmer Basis-PMS zuzüglich 59,00 € für das unbegrenzte Kanal- und KI-Komplett-Bundle – bei 10 Zimmern mithin 134,00 € monatlich netto (107,20 € im Jahresabo) ohne jede Mindestgebühr.
- Enterprise-Mindestgebühr-Falle: 400 € Grundgebühr bedeuten bei 10 Zimmern exakt 40 € Monatsfixkosten pro Zimmer allein für die Softwarebasis.
- Gefahr von iCal-Schnittstellen: Bis zu 120 Minuten Verzögerung; Schaden pro Doppelbuchung (Ersatzunterkunft, Taxi, Reputationsverlust) beläuft sich auf 250 € bis 450 €.
- Verlorener RevPAR: Kleine Häuser mit starren Sommer-/Winterpreisen verschenken jährlich 12 % bis 19 % Zimmerertrag.
- Yield-Formel für Kleinbetriebe: +12 % Preisaufschlag ab 70 % Hausbelegung, +22 % und 2 Nächte Mindestaufenthalt (MinLOS) ab 85 % Belegung.
- Hotel OS Kostenstruktur: 10 Zimmer = 75,00 € PMS + 59,00 € Channel/KI-Bundle = 134,00 € netto/Monat (Ersparnis von über 3.500 € jährlich gegenüber Enterprise-Stacks).
Die 400-Euro-Mindestgebühr-Falle: Wie Enterprise-Systeme kleine Betriebe belasten
Auf Fachmessen und in Hochglanzbroschüren klingen die Angebote verlockend: Moderne Cloud-PMS werben mit Zimmerpreisen von „nur 7,50 € oder 8,50 € pro Zimmer und Monat“. Für den Inhaber eines 10-Zimmer-Boutique-Hotels oder einer Pension im Allgäu klingt das nach überschaubaren 75 € bis 85 € monatlich. Doch wer das Kleingedruckte in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen studiert, erlebt eine böse Überraschung.
Fast alle großen internationalen Anbieter haben sogenannte Mindestvertragsbeträge verankert. Die typische Klausel lautet: „Monatliche Mindestgebühr 350 € bzw. 400 € netto, unabhängig von der tatsächlichen Zimmeranzahl.“ Hinzu kommen separate Zusatzkosten für den Channel-Manager, ohne den kein Hotel überleben kann. Für die Schnittstelle werden nochmals 60 € bis 120 € fällig. Wer automatisierte Ratenanpassungen wünscht, muss ein zusätzliches Revenue-Management-Modul buchen. Zu guter Letzt fordert der Vertrieb eine obligatorische „Onboarding- und Schulungspauschale“ zwischen 1.500 € und 4.000 €.
Rechnen wir das nüchtern durch. Ein Haus mit 50 Zimmern bezahlt bei 400 € Mindestgebühr exakt 8,00 € pro Einheit. Für das 50-Zimmer-Haus ist das ein fairer Marktwert. Doch für ein Haus mit 10 Zimmern bedeutet dieselbe Rechnung: 400 € geteilt durch 10 Zimmer entspricht 40,00 € pro Zimmer und Monat. Zusammen mit Kanalanbindung und Schnittstellengebühren klettert die monatliche Software-Rechnung auf 500 € bis 580 € netto. Das sind rund 6.000 € bis 7.000 € harte Fixkosten im Jahr für ein 10-Zimmer-Haus. Das ist betriebswirtschaftlicher Wahnsinn.
Kostenwahrheit im Kleingedruckten: Die versteckten Posten im Enterprise-Stack
Die monatliche Grundgebühr ist nur die Spitze des Eisbergs. In der Praxis summieren sich drei weitere Kostenblöcke, die in den Marketingübersichten gerne verschwiegen werden:
Erstens: Die Einrichtungsgebühr. Enterprise-Systeme verlangen für die Ersteinrichtung, das API-Routing und Online-Schulungen oft 2.000 € vorab. Zweitens: Die Schnittstellen-Baugruppen. Jede Verbindung – sei es zum Kassensystem im Restaurant, zur Telefonanlage oder zum Meldeschein-Drucker – kostet monatlich extra. Drittens: Bindungsfristen. Verträge laufen meist über 24 oder 36 Monate mit automatischer Verlängerung. Selbst wenn die Betten in der Nebensaison leer bleiben, bucht der Anbieter unerbittlich den vollen Betrag ab.
- Sockelgebühr: 350 € bis 400 € Fixkosten jeden Monat, selbst bei 6 belegten Zimmern.
- Zersplitterte Systemlandschaft: PMS von Anbieter A, Channel-Manager von Anbieter B, Yield-Aufsatz von Anbieter C.
- Schnittstellen-Maut: Jede API-Verknüpfung kostet monatlich zwischen 29 € und 89 € zusätzlich.
- Support-Warteschleifen: Bei Systemkonflikten schiebt der PMS-Anbieter die Schuld auf den Channel-Manager und umgekehrt.
Die Gegenfalle: Warum 2-Stunden-iCal-Abgleiche teure Doppelbuchungen provozieren
Erschlagen von den Kosten der Enterprise-Welt flüchten viele Kleinbetriebe an das entgegengesetzte Ende des Marktes: Kostenlose oder spottbillige Softwarelösungen, die Buchungsportale über sogenannte iCal-Kalenderlinks synchronisieren. Man kopiert eine Webadresse aus dem Buchungsportal in das eigene System und wiegt sich in Sicherheit. Es kostet ja fast nichts.
Doch iCal wurde niemals für den gewerblichen Hotelvertrieb erfunden. Das iCal-Format stammt aus der privaten Kalenderverwaltung für Geburtstage und Meetings. Es besitzt gravierende Schwachstellen: Erstens erfolgt der Abgleich nicht sofort, sondern zeitverzögert in Intervallen von 60 bis 120 Minuten. Zweitens überträgt iCal ausschließlich zwei Zustände: „Frei“ oder „Belegt“. Es kann weder Raten noch Mindestaufenthalte (MinLOS) noch Anreisesperren (Closed-to-Arrival) synchronisieren.
Stellen wir uns ein typisches Szenario an einem Brückentag vor: Um 19:15 Uhr bucht ein Gast das letzte freie Doppelzimmer über Portal A. Über die iCal-Schleife erfährt Portal B erst um 20:45 Uhr von dieser Reservierung. Um 19:40 Uhr – exakt 25 Minuten später – bucht ein Geschäftsreisender dasselbe Zimmer auf Portal B. Das Ergebnis ist eine klassische Doppelbuchung.
Nun steht der Hotelier vor einem logistischen und finanziellen Desaster: Er muss den zweiten Gast abends um 20:00 Uhr umquartieren. In der Hochsaison sind alle umliegenden Hotels voll oder verlangen Spitzenpreise von 220 €. Der Hotelier bezahlt die Differenz, übernimmt die Taxikosten und erntet zu Recht eine vernichtende 1-Stern-Bewertung im Internet. Der reale Schaden eines einzigen solchen Vorfalls beläuft sich auf 250 € bis 450 €. Zwei Doppelbuchungen im Jahr vernichten jede scheinbare Ersparnis einer billigen iCal-Lösung.
| Leistungsmerkmal | iCal-Kalenderabgleich (Low-Cost / Bastellösung) | 2-Wege-Echtzeit-ARI-Push (Hotel OS Standard) |
|---|---|---|
| Synchronisations-Geschwindigkeit | Verzögert: Alle 60 bis 120 Minuten (Polling) | Echtzeit: Unter 3 Sekunden via Webhook-Push |
| Übertragene Parameter | Ausschließlich: Belegt / Frei (Kalenderblocker) | Vollständig: Raten, Verfügbarkeit, Restriktionen (ARI) |
| Mindestaufenthalte (MinLOS) | Nicht unterstützt (muss in jedem Portal manuell gepflegt werden) | Automatisch: Schützt Wochenenden mit 2-Nächte-Regeln |
| Gefahr von Doppelbuchungen | Extrem hoch an frequenzstarken Wochenenden & Feiertagen | Praktisch null durch sofortiges Blockieren aller Kanäle |
| Storno-Rückfreigabe | Oft Stunden verzögert (Zimmer bleibt unsichtbar leer) | Sofort: Storniertes Zimmer steht in 3 Sek. wieder online |
| Direkte Gast-Stammdatenübernahme | Nein: Nur anonymer Zeitblock ohne Adresse oder Folio | Ja: Vollständige Gastkartei inkl. Zahlungsstatus im PMS |
Dynamisches Yield-Pricing im Alltag: Schluss mit starren Saisonpreisen
Ein zweiter riesiger Hebel für den Ertrag kleiner Beherbergungsbetriebe ist das Ertragsmanagement (Yield-Management). In Großhotels arbeiten eigene Revenue Manager, die mit komplexen Algorithmen arbeiten. In der inhabergeführten Pension dagegen herrscht oft die Preispolitik der 1990er-Jahre: Es gibt einen Nebensaison-Preis von 85 € und einen Hauptsaison-Preis von 115 €. Diese beiden Raten gelten starr für jeweils sechs Monate.
Damit verschenken kleine Häuser nachweislich 12 % bis 19 % ihres jährlichen Zimmerertrags (RevPAR). An einem sonnigen Juni-Wochenende mit lokaler Hochzeitsgesellschaft ist das Haus bereits vier Wochen im Voraus zu 100 % ausgebucht – allerdings zum viel zu billigen Standardpreis. Die letzten drei Zimmer hätten mühelos für 160 € oder 180 € verkauft werden können. Umgekehrt bleibt das Haus an einem verregneten Dienstag im November komplett leer, weil niemand bereit ist, den starren Normalpreis von 85 € zu bezahlen, während ein attraktiver Spontanpreis von 69 € die Zimmer gefüllt hätte.
Das Geniale an diesem Stufensystem: Es benötigt keine undurchsichtige mathematische Blackbox. In Hotel OS definiert der Hotelier diese vier Schwellenwerte einmalig nach gesundem Menschenverstand. Sobald Buchungen eintreffen – egal ob über die eigene Hotel-Website, per Telefon an der Rezeption oder über Buchungsportale –, berechnet das System die Belegungsquote in Echtzeit neu.
Wird durch eine Buchung um 14:00 Uhr die 70-Prozent-Marke überschritten, pusht der integrierte Channel-Manager binnen drei Sekunden die neuen, um 12 % höheren Raten an alle angeschlossenen Portale. Der Gastgeber muss nicht mehr abends mühsam Ratenlisten in verschiedenen Portal-Extranets abändern. Das System arbeitet völlig autonom.
- Stufe 1 (Basispreis bis 69 % Auslastung): Attraktiver Normaltarif zur Absicherung der Grundauslastung.
- Stufe 2 (Ab 70 % Auslastung): Automatischer Preisaufschlag um +12 % auf allen Online-Kanälen.
- Stufe 3 (Ab 85 % Auslastung): Automatischer Preisaufschlag um +22 % plus Aktivierung von 2 Nächten Mindestaufenthalt (MinLOS).
- Stufe 4 (Die letzten 2 Zimmer ab 90 %): Spitzenpreis mit +35 % Aufschlag; Einzelübernachtungen am Wochenende werden gesperrt.
Die 15-Prozent-Portalaufschlag-Regel: Provisionsschutz ohne Paritätskonflikte
Ein ständiger Zankapfel zwischen Hoteliers und Buchungsportalen waren in der Vergangenheit die sogenannten Ratenparitäts-Klauseln. Seit wegweisenden Urteilen des Bundesgerichtshofs und europäischen Kartellbehörden ist jedoch rechtskräftig geklärt: Hoteliers dürfen auf ihrer eigenen Website günstigere Preise anbieten als auf externen Buchungsplattformen.
Trotzdem verlangen Portale Kommissionen zwischen 15 % und 18 % auf jede vermittelte Übernachtung. Wer auf seiner Hotel-Website und im Buchungsportal denselben Bruttopreis von 120 € verlangt, bezahlt dem Portal bei jeder Buchung rund 18 € bis 21,60 € Provision. Der Hotelier belohnt damit praktisch den Gast, der über das Portal bucht, und benachteiligt sich selbst.
Dieser Mechanismus löst zwei strategische Kernprobleme auf einen Schlag: Erstens sichert er die Ertragsmarge des Hauses gegen Provisionsfraß ab. Zweitens erzeugt er einen glasklaren finanziellen Anreiz für den Gast, künftig direkt beim Hotel anzurufen oder die hoteleigene Buchungsmaske zu nutzen.
Wichtig dabei: Bei Hotel OS geschieht dieser Aufschlag vollautomatisch im Hintergrund. Der Hotelier ändert lediglich seinen Basispreis im Belegungsplan – alle abgeleiteten Portalpreise passen sich sekundenschnell von selbst an.
Wirtschaftlichkeitsvergleich nach Hausgröße (5, 10, 18 und 30 Zimmer)
Lassen Sie uns den Rechenschieber anlegen und prüfen, wie sich die Gesamtkosten (Total Cost of Ownership) über ein ganzes Kalenderjahr verteilen. Wir vergleichen die drei typischen Pfade am Markt: Das Enterprise-System mit 400 € Mindestgebühr, die manuelle iCal-Bastellösung und Hotel OS mit nativer ARI-Kanalanbindung und stufenbasiertem Yielding.
Die Zahlen sprechen eine unmissverständliche Sprache: Für ein Haus mit 10 Zimmern spart die Wahl von Hotel OS gegenüber einem traditionellen Enterprise-System mehr als 4.100 € im ersten Jahr – und über 4.400 € in jedem Folgejahr.
Gegenüber der iCal-Lösung spart der Betrieb hunderte Stunden frustrierender Handarbeit bei der manuellen Pflege von Preisen und Verfügbarkeiten in Portal-Extranets. Rechnet man die gewonnene Zeit mit einem bescheidenen Stundensatz von 25 € an, summiert sich der Wert der Zeitersparnis auf über 8.000 € jährlich.
| Betriebsgröße | Enterprise-Stack (400 € Mindestgebühr + Channel) | iCal-Bastellösung (PMS-Freeware + manuelle Portale) | Hotel OS (7,50 €/Zi. + 59 € Channel/KI-Bundle) |
|---|---|---|---|
| 5 Zimmer (Kleine Pension / Winzerhof) | 5.760 € / Jahr (400 € Mindest. + 80 € Channel mtl.) | 720 € / Jahr (plus mind. 1–2 Überbuchungsschäden: ~600 €) | 1.158 € / Jahr (96,50 € mtl. bzw. 926,40 € im Jahresplan) |
| 10 Zimmer (Boutique-Garni / Landgasthof) | 5.760 € / Jahr (400 € Mindest. + 80 € Channel mtl.) | 980 € / Jahr (plus ca. 350 Std. manuelle Ratenpflege) | 1.608 € / Jahr (134,00 € mtl. bzw. 1.286,40 € im Jahresplan) |
| 18 Zimmer (Klassisches Ferienhotel) | 6.360 € / Jahr (450 € Grundgebühr + 80 € Channel mtl.) | Wirtschaftlich nicht mehr manuell beherrschbar | 2.328 € / Jahr (194,00 € mtl. bzw. 1.862,40 € im Jahresplan) |
| 30 Zimmer (Boutique-Stadthotel) | 7.200 € / Jahr (520 € Grundgebühr + 80 € Channel mtl.) | Manuell unmöglich; hohes Überbuchungsrisiko | 3.408 € / Jahr (284,00 € mtl. bzw. 2.726,40 € im Jahresplan) |
DATEV- und GoBD-Sicherheit: Automatische Ratenverbuchung ohne Buchhaltungschaos
Ein häufiger Schwachpunkt billiger Channel-Manager-Lösungen ist die buchhalterische Nachbereitung. Wenn eine Reservierung über ein Portal eingeht, muss sie im Kassensystem und in der Finanzbuchhaltung steuerlich sauber erfasst werden. In Deutschland, Österreich und der Schweiz gelten hierbei strikte gesetzliche Vorgaben.
Werden Portalbuchungen nicht mit den korrekten Umsatzsteuer-Splits gebucht, drohen bei der Betriebsprüfung durch das Finanzamt empfindliche Hinzuschätzungen nach § 162 der Abgabenordnung (AO).
Viele Beherbergungsbetriebe verbringen am Monatsende endlose Stunden damit, Portal-Abrechnungen manuell auseinanderzudividieren. Bei Hotel OS generiert das System am Monatsende mit einem einzigen Mausklick eine geprüfte DATEV-Buchungsstapel-Datei. Diese kann der Steuerberater direkt in seine Kanzleisoftware einlesen. Rückfragen und zeitraubende Abstimmungsarbeiten entfallen vollständig.
Der Umstieg an einem Dienstagnachmittag: Schritt-für-Schritt ohne Betriebsunterbrechung
Der größte Hinderungsgrund für einen Systemwechsel ist oft die diffuse Angst vor dem Tag der Umstellung: „Was passiert mit unseren bestehenden Reservierungen für den nächsten Sommer? Werden Gäste doppelt eingebucht? Stehen wir plötzlich ohne Buchungskalender da?“
Diese Furcht ist bei einer strukturierten Vorgehensweise völlig unbegründet. Ein Wechsel des Channel-Managers lässt sich für ein 10- bis 25-Zimmer-Haus an einem einzigen regnerischen Dienstagnachmittag ohne jede Betriebsunterbrechung durchführen. Folgen Sie dieser bewährten Checkliste:
Besonders kritisch ist Schritt 4 und 5: Das sogenannte Re-Mapping. Durch die sofortige Push-Architektur von Hotel OS werden alle Raten und Verfügbarkeiten binnen Sekunden in die Portale übertragen. Sobald der Umschaltknopf gedrückt wird, sind Ihre Zimmer lückenlos geschützt.
7-Punkte-Checkliste für den unterbrechungsfreien Channel-Manager-Wechsel
Praxis-Ablaufplan zur Vermeidung von Geisterbuchungen und Schnittstellenkonflikten
[VORBEREITUNG - DIENSTAG 13:00 BIS 14:00 UHR] 1. Bestandsdaten exportieren: - Alle zukünftigen Reservierungen aus dem Altsystem als CSV- oder Excel-Datei herunterladen. - Falls kein Export möglich ist: Kalender als .ics-Datei sichern. 2. Zimmerkategorien in Hotel OS prüfen: - Raumkürzel und Bettenanzahl exakt spiegeln (z. B. DZ-Standard, DZ-Komfort, Suite). - Basisraten und Stornierungsbedingungen in Hotel OS anlegen. [MIGRATION DER BESTANDSBUCHUNGEN - 14:00 BIS 14:45 UHR] 3. Importieren & Kontrollieren: - CSV-Datei im Hotel OS Importassistenten hochladen (Spaltenzuordnung erfolgt automatisch). - Gegenprobe im visuellen Belegungsplan: Stimmen Anreisen der nächsten 14 Tage überein? - Keine Panik: Bestehende Buchungsnummern der Portale bleiben unverändert erhalten. [SCHNITTSTELLEN-UMSCHALTUNG (MAPPING) - 14:45 BIS 15:30 UHR] 4. Alte Channel-Manager-Verbindung trennen: - Im Extranet der Buchungsportale unter 'Konnektivität / Channel Manager' die alte Verbindung kappen. 5. Hotel OS als neuen Channel-Manager auswählen: - Im Portal 'Hotel OS' als zertifizierten Schnittstellenpartner auswählen. - Den Bestätigungscode im Hotel OS Portal-Manager eingeben. 6. Zimmer- und Raten-Mapping aktivieren: - Jede Zimmerkategorie im Portal mit der entsprechenden Zimmerkategorie in Hotel OS verknüpfen. - Wichtig: Den automatischen +15 % Portalaufschlag im Ratencode aktivieren. [FINALER LIVE-TEST - 15:30 BIS 16:00 UHR] 7. Push-Abgleich auslösen & Verfügbarkeit prüfen: - Gesamtsynchronisation starten: Raten und Kontingente für die nächsten 365 Tage übertragen. - Test auf einem Portal: Prüfen, ob Zimmer als belegt bzw. mit neuem Preis angezeigt werden. - Wechsel erfolgreich abgeschlossen. Keine Ausfallzeit, keine Geisterbuchung.
Drei verbreitete Irrtümer kleiner Betriebe beim Ertragsmanagement
In Beratungsgesprächen mit Hoteliers begegnen uns immer wieder dieselben vorgefassten Meinungen, die kleine Betriebe bares Geld kosten. Räumen wir mit den drei gefährlichsten Mythen auf:
Wer diese Denkmuster ablegt, erkennt schnell: Ertragsmanagement ist kein Hexenwerk für Großkonzerne, sondern das wirksamste Werkzeug für selbstständige Gastgeber, um die eigene Rendite nachhaltig zu sichern.
- Mythos 1: „Yield-Management lohnt sich erst ab 50 Zimmern.“ Falsch. Gerade im 10-Zimmer-Haus wiegt jedes Prozent Ertragssteigerung schwer. Wenn ein 10-Zimmer-Haus durch gezielte Preiserhöhungen an 40 Spitzen-Tagen im Jahr pro Zimmer 25 € mehr erlöst, sind das 10.000 € reiner Zusatzgewinn ohne einen einzigen Cent Mehrkosten.
- Mythos 2: „Stammgäste sind verärgert, wenn die Preise schwanken.“ Stammgäste buchen in der Regel weit im Voraus oder direkt beim Gastgeber. Wenn Sie Ihren Stammgästen garantieren, dass sie am Telefon oder per Mail immer den günstigsten Direktbucher-Tarif erhalten, fühlen sie sich wertgeschätzt. Dass Kurzentschlossene am Festspielwochenende mehr bezahlen, versteht jeder mündige Verbraucher.
- Mythos 3: „Ein Channel-Manager ist zu kompliziert für unser Team.“ Das traf auf die schwerfälligen Systeme der ersten Generation zu, bei denen man kryptische Buchstabencodes eingeben musste. Ein modernes System wie Hotel OS funktioniert intuitiv per Drag & Drop auf dem Tablet. Wer ein Smartphone bedienen kann, beherrscht den Zimmerplan in wenigen Minuten.
Der 14-Tage-Aktionsplan für mehr Nettoertrag pro Zimmer
Wirtschaftlicher Erfolg in der Hotellerie entsteht nicht durch Zufall, sondern durch konsequente Fixkostenkontrolle und zeitgemäße Vertriebsstrukturen. Für inhabergeführte Hotels, Boutique-Hotels, Gasthöfe und Pensionen ist die Zeit der teuren 400-Euro-Mindestgebühren endgültig abgelaufen. Ebenso unzeitgemäß ist das Spiel mit dem Feuer über unzuverlässige iCal-Verbindungen.
Mit Hotel OS erhalten kleine und mittelgroße Beherbergungsbetriebe modernste 2-Wege-ARI-Technologie auf Augenhöhe der großen Ketten – zu einem transparenten, fairen Preis von 7,50 € pro Zimmer Basis-PMS und 59,00 € für das unbegrenzte Kanal- und KI-Bundle.
Nutzen Sie die kommenden 14 Tage: Prüfen Sie Ihre aktuellen Softwareverträge auf versteckte Sockelgebühren, testen Sie Hotel OS unverbindlich und erleben Sie, wie entspannt Vertrieb sein kann, wenn das System im Hintergrund für Sie arbeitet.
Häufige Fragen aus der Hotelpraxis
Gibt es bei Hotel OS wirklich keine vertragliche Mindestgebühr für kleine Häuser?
Nein, es gibt keine Mindestgebühr. Ein Haus mit 6 Zimmern bezahlt exakt 6 × 7,50 € = 45,00 € monatlich für das Basis-PMS. Mit dem optionalen Kanal- und KI-Bundle (59,00 €) belaufen sich die Gesamtkosten auf lediglich 104,00 € netto pro Monat (bzw. 83,20 € im Jahresplan). Sie bezahlen nur für die Zimmer, die Sie tatsächlich bewirtschaften.
Wie schnell werden Buchungen zwischen Buchungsportalen und Hotel OS synchronisiert?
Dank moderner 2-Wege-Webhooks und zertifizierter Schnittstellenstandards erfolgt der Datenabgleich in unter 3 Sekunden. Sobald ein Zimmer über ein Portal gebucht wird, blockiert Hotel OS diese Einheit sofort auf allen anderen Portalen sowie im eigenen Buchungswidget.
Kann ich Raten und Mindestaufenthalte für bestimmte Wochenenden individuell sperren?
Selbstverständlich. Über den visuellen Belegungsplan können Sie mit zwei Klicks Mindestaufenthaltsdauern (z. B. mindestens 3 Nächte an Pfingsten) oder Anreisesperren (Closed-to-Arrival) setzen. Diese Restriktionen werden sekundenschnell an alle verbundenen Portale übertragen.
Was passiert mit meinen bestehenden Buchungen bei einem Wechsel zu Hotel OS?
Ihre bestehenden Reservierungen gehen nicht verloren. Über den integrierten CSV- und Kalender-Importassistenten übernehmen Sie alle zukünftigen Buchungen samt Gastdaten mit wenigen Klicks in Ihren neuen Zimmerplan. Bestehende Buchungsnummern bleiben erhalten.
Erfüllt die Rechnungslegung in Hotel OS die strengen deutschen GoBD- und DATEV-Vorgaben?
Ja, vollständig. Rechnungen werden GoBD-konform mit unveränderbarem Buchungshash (§ 146 AO) archiviert. Für Ihren Steuerberater steht jederzeit ein vorkontierter DATEV-Export nach SKR03 oder SKR04 mit getrennten Konten für 7 % und 19 % Mehrwertsteuer bereit.